Satzung
Deutscher Braumeister- und Malzmeister-Bund
(Technisch-wissenschaftliche Vereinigung)
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e. V. Dortmund

§ 1 Name, Sitz

Der in das Vereinsregister des Amtsgerichts Dortmund unter der Nummer 1468 eingetragene Verein führt den Namen
„Deutscher Braumeister- und Malzmeister-Bund (Technisch-wissenschaftliche Vereinigung)
Landesgruppe Nordrhein-Westfalen e. V.“

Der Verein hat seinen Sitz in Dortmund.

§2 Aufgaben und Ziele der Landesgruppe Nord-Westfalen

  1. Förderung der technisch-wissenschaftlichen Arbeiten in der Brau-, Malz- und Getränkeindustrie, Pflege des Meinungsaustausches, Abhaltung von fachwissenschaftlichen und allgemein interessierenden Vorträgen.
  2. Enge Verbindung und Zusammenarbeit mit den Hoch- und Fachschulen, Instituten sowie allen Fachverbänden und Behörden.
  3. Ausbildung und Förderung des Nachwuchses.
  4. Wahrung allgemeiner Berufsinteressen und Pflege der Kollegialität.

§ 3 Mitgliedschaft

Mitglieder der Landesgruppe sind:

  1. ordentliche Mitglieder
  2. Ehrenmitglieder
  3. fördernde Mitglieder

§4 Mitgliedschaft

  1. ordentliche Mitglieder können werden:
    1. Absolventen der brau-, getränke- und lebensmitteltechnischen Studiengänge der Fachbereiche der Techni­schen Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen.
    2. Absolventen von Brauereifachschulen und Absolventen anderer Bildungs­ein­richtungen mit gleichwertigem Prü­fungs­ab­schluss.
    3. Technische Führungskräfte der Brau-, Malz- und Getränke­industrie.

    Der Antrag auf ordentliche Mitgliedschaft ist beim Vorstand der Landesgruppe schriftlich einzureichen, der über die Aufnahme im Einvernehmen mit dem Präsidium entscheidet. Die Registrierung als ordentliches Mitglied der Landesgruppe und des Bundes erfolgt nach Zahlung des ersten Jahresbeitrages die Mitgliedschaft in der Landesgruppe ist nur möglich als Mitglied der Landesgruppe und des Bundes.

  2. Ehrenmitglieder

    Persönlichkeiten, die sich besondere Verdienste um das Brauwesen oder den Deutschen Braumeister- und Malzmeister-Bund erworben haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Der Vorschlag zur Ernennung zum Ehrenmitglied muß von 5 Mitgliedern des Vorstandes und Beirates eingereicht werden. Die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft beschließen Vorstand und Beirat einstimmig.

  3. Fördernde Mitglieder

    Firmen, Verbände und auch Einzelpersonen können die Mitgliedschaft in der Landesgruppe erwerben. Die Fördermitgliedschaft ist beim Vorstand der Landesgruppe zu beantragen.

§ 5 Pflichten der Mitglieder

Die ordentlichen Mitglieder haben den Jahresbeitrag an die Landesgruppe zu entrichten, der bis zum 15.2. des laufenden Jahres überwiesen sein muß. Die Höhe des Beitrages wird durch Beschluß der Hauptversammlung festgesetzt. Fördernde Mitglieder zahlen einen Förderbeitrag, für die Höhe dieses Beitrages werden vom Bundesvorstand Richtlinien herausgegeben.

Ehrenmitglieder sind vom Beitrag befreit. Adressenänderungen sind sofort der Geschäftsstelle mitzuteilen. Kosten durch Beitragsmahnungen sind voll zu erstatten.

§ 6 Rechte der Mitglieder

  1. Sie ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder haben das Recht auf Teilnahme an den Veranstaltungen und auf Nut­zung der Einrichtungen der Landesgruppe und Anspruch auf Rat und Unterstützung durch die Organe des Bundes in den beruflichen Angelegenheiten, soweit diese zum Aufgaben­gebiet des Verbandes gehören.
  2. das Recht der Antragstellung an den Vorstand und das Stimmrecht in der Hauptversammlung
  3. Die Fördermitglieder haben das Recht auf Teilnahme an allen Veranstaltungen, jedoch bei der Hauptversammlung ohne Stimmrecht.

§ 7 Zweckbindung der Mitgliedsbeiträge

Die Einnahmen der Landesgruppe werden für die Gesamtheit seiner Mitglieder zum Zwecke der Förderung technisch-wissen-schaftlicher Weiterbildung, Pflege der Kollegialität und Information sowie für die Geschäftsführung der Landesgruppe verwandt. Einzelanspruch besteht nicht.

§ 8 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. durch Tod,
  2. durch Austritt, dieser ist der Geschäftsstelle mit eingeschriebenem Brief mitzuteilen,
  3. durch Ausschluß, dieser kann durch Beschluß des Bundesvorstandes oder des Vorstandes und Beirats der Landesgruppe erfolgen,
    • wenn das Mitglied die Verpflichtung zur Zahlung der Jahresbeiträge zweier aufeinanderfolgender Jahre unerfüllt läßt, bei der Aufnahme wissentlich falsche Angaben gemacht wurden,
    • bei Verstößen gegen das Ansehen und die Bestrebungen der Landesgruppe und des Bundes.
  4. Dem Mitglied muß die Möglichkeit zur Rechtfertigung gegeben werden. Bei Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt oder Ausschluß entfallen alle Ansprüche sowohl an die Landesgruppe, den Bund als auch die Sterbekasse. Beitragsrückstände sind bis zur Beendigung der Mitgliedschaft zu entrichten.

§ 9 Vorstand

  1. Der Vorstand der Landesgruppe besteht aus mind. 3, höchstens 5 Mitgliedern. Den Vorstand bilden die Vorsitzenden, der Schriftführer, der Schatzmeister.
  2. Die Mitglieder des Vorstandes werden in einer Hauptversammlung (durch einfache Stimmenmehrheit) gewählt. Die Wahl erfolgt auf Zuruf oder mittels Stimmzettel. Mit der Wahl in den Vorstand erfolgt keine Wahl in den Beirat; mit der Wahl in den Vorstand erlischt eine vorhandene Beiratsmitgliedschaft.
    Die Amtszeit des Vorstandes gilt grundsätzlich bis zur nächsten Hauptversammlung.
    Der Vorstand ist wiederwählbar.
  3. Der Vorstand hat dafür Sorge zu tragen, daß die Geschäftsbücher und die Kasse der Landesgruppe jährlich durch 2 ordentliche Mitglieder geprüft werden.
  4. Das Geschäftsjahr der Landesgruppe ist das Kalenderjahr.
  5. Alle Verträge und Erklärungen, die die Landesgruppe verpflichten und für diese verbindlich sein sollen, müssen von mind. zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet sein.
    Die Mitglieder des Vorstandes sind für ihren Aufgabenbereich allein zeichnungsberechtigt. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn mind. drei Vorstandsmitglieder anwesend sind. Der Vorstand beschließt durch einfache Mehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
  6. Ober die Sitzung des Vorstandes ist ein Protokoll zu führen und vom Sitzungsleiter und Protokollführer zu unterzeichnen.
  7. Dem Vorsitzenden obliegt die Führung der Landesgruppe, die Einberufung und die Leitung der Sitzungen des Vorstandes, Sind die Vorsitzenden verhindert, erfolgt die Vertretung durch ein Mitglied des Vorstandes.
  8. Der Vorstand kann zur Erledigung von Verwaltungsaufgaben Hilfskräfte einsetzen.

§10 Beirat

  1. Der Beirat hat die Aufgabe, den Vorstand in allen die Landesgruppe und den Berufsstand betreffenden Fragen zu beraten und zu unterstützen.
    Die Vorstands- und Beiratssitzungen werden vom 1. Vorsitzenden einberufen und geleitet, sie sollen mind. zweimal im Jahr stattfinden.
    Über die Sitzungen sind Protokolle zu führen, die vom Sitzungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen sind.
  2. Der Beirat setzt sich zusammen:
    1. aus mindestens 3, maximal 8 gewählten ordentlichen Mitgliedern
    2. außerordentliche Mitglieder, jedoch ohne Stimmrecht, sind die Ehrenmitglieder der Landesgruppe und die Mitglieder des Präsidiums des DBMB.
  3. Mit der Wahl in dieses Gremium besteht die Verpflichtung zur aktiven Mitarbeit und zur Anwesenheit bei den Beiratssitzungen.
  4. Die Wahl zum Beiratsmitglied erfolgt in der jeweiligen Hauptversammlung. Die Wahl erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit auf Zuruf oder mittels Wahlzettel. Die Mitglieder des Beirats üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus.
  5. Aus dem Beirat scheidet ein Mitglied aus:
    durch Wegzug, Rücktritt, Wahl in den Vorstand, Ausscheiden aus dem aktiven Berufsleben.
  6. Die Amtszeit der Beiratsmitglieder beträgt grundsätzlich 2 Amtsperioden des Vorstandes (ca. 4 Jahre). Wiederwahl ist möglich.

§ 11 Hauptversammlung

  1. Die ordentliche Hauptversammlung findet alle 2 Jahre statt. Die Einladungen zur ordentlichen Hauptversammlung sind mind. 6 Wochen vorher den Mitgliedern in der Fachpresse bekanntzugeben.
  2. Der Vorstand ist berechtigt, eine außerordentliche Hauptversammlung nach seinem Ermessen einzuberufen; er ist aber dazu verpflichtet, falls es 20 % der stimmberechtigten Mitglieder durch eingeschriebenen Brief fordern.
  3. Jede außerordentliche und ordentliche Hauptversammlung ist beschlußfähig.
  4. Das Stimmrecht kann auf andere Mitglieder durch schriftliche Vollmacht übertragen werden. Hierbei kann jedoch ein Mitglied nicht mehr als drei Mitglieder vertreten.
  5. Anträge der Mitglieder zur Tagesordnung müssen in der Hauptversammlung zur Verhandlung und Abstimmung gelangen, wenn dieselben 14 Tage vor der Hauptversammlung durch eingeschriebenen Brief beim Vorstand eingereicht worden sind und persönlich bei der Hauptversammlung vom Antragsteller vertreten werden.
    Anträge, welche Satzungsänderungen betreffen, müssen von mind. 20 Mitgliedern befürwortet werden.
    Bei allgemeinen Anträgen genügt bei der Abstimmung einfache Stimmenmehrheit, jedoch bei Satzungsänderungen ist die 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder erforderlich.
    Zur Auflösung der Landesgruppe ist die absolute Mehrheit aller ordentlichen Mitglieder erforderlich.
  6. Die Hauptversammlungen sind zu protokollieren. Die Protokolle sind ordnungsgemäß in einem Protokollbuch einzutragen und vom 1. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Ferner ist eine Anwesenheitsliste zu führen.

§ 12 Beschlüsse der Hauptversammlung

Hauptversammlungsbeschlüsse können in den gesetzlich zulässigen Fällen mit rückwirkender Kraft versehen werden.

Der Beschlußfassung der Hauptversammlung sind vorbehalten:

  1. Prüfung und Genehmigung der Jahresrechnung
  2. Entlastung des Vorstandes
  3. Wahl der Vorstandsmitglieder
  4. Wahl der Beiratsmitglieder und Kassenprüfer
  5. Änderung der Landesgruppen-Satzung
  6. Festsetzung der Höhe des Jahresbeitrages
  7. Bestimmung des Ortes der nächsten Hauptversammlung
  8. Auflösung der Landesgruppe und Verwendung des Vermögens
  9. Entscheidung über Anträge der Tagesordnung

§ 13 Vermögensverwaltung

Das Vermögen der Landesgruppen ist wertbeständig anzulegen. Im Auflösungsfall bestimmt die Hauptversammlung über den Verbleib des Vermögens.

Gründungsversammlung: 15.03.1946 in Mülheim/Ruhr
Änderung: 09.01.1963
Änderung: 14.03.1975
Änderung: 16.03.1979
Änderung: 27.03.1981
Änderung: 21.10.2005
Änderung: 15.11.2016

Dortmund, 29.11.2016